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Bio Boden – Boden für 25 Bio Betriebe gesichert -2.000 Hektar – 13.000.000 € haben 2.500 Mitglieder dafür bereitgestellt

Die Bio Boden eG ist keine zwei Jahre alt und hat bereits 13.000.000 € an Genossenschaftskapital gesammelt und damit 2.000 Hektar oder 200.000.000 m“ (in Worten Zweihundertmillionen Quadratmeter) für den Bio-Anbau gesichert. 25 Partnerhöfe können so sicher die Zukunft als Bio Hof gestalten.

Die UNESCO hat die BioBoden eG „…auf die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit..“ gesetzt und ist damit die erste deutsche gesellschaftliche Form die auf diese Liste gesetzt wurde.

Ich freue mich für alle die sich bei BioBoden als Genosse engagiert haben – das haben wir gut gemacht und damit ein Zeichen gesetzt.

Ich wünsche Stefan Decke und Uwe Greff für 2017, dass jeder Deutsche wenigsten 1 Euro bei Euch anlegt, so dass wir Ende 2017 auf 70-80 Mio. € Stammkapital schauen und damit BioBöden deutschlandweit durch uns Verbraucher gesichert haben. Von uns – für uns 🙂

Wer mehr über Bio-Boden wissen will, schaut am besten in den aktuellen Bodenbrief
https://bioboden.de/fileadmin/bbg/content/downloads/Bodenbrief03_2016_Ansicht.pdf

Beratung zu Geldanlagen im Bio-Segment bieten die Verbraucherzentralen

Die Verbraucherzentrale Bremen hat sich im Auftrag alle Verbraucherzentralen in den letzten Jahren Investments im Bio- und Energiesektor angeschaut – gefördert vom Bundesumweltamt mit 6 Vollzeitstellen und viele Risiken erkannt und zusammengestellt.

Dies kann aus meiner Sicht dabei helfen, eine bewusste Entscheidung zu treffen und nützt damit jedem selbst und der gesamten Branche.

Das gesammelte know-how findet man auf der Webseite der Verbraucherzentrale Bremen:

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/riskante-umweltinvestments-2

Direktanlagen nennt man im Profibereich „grauer Markt“, hier findet man Hinweise zu diesem Thema:

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/grauerkapitalmarkt

Dank der Multiplikatoren und Weiterbildung der Verbraucherzentralen untereinander, findet man heute in jeder Verbraucherzentrale Ansprechpartner für den Bereich nachhaltiger Geldanlagen.

Die Verbraucherzentralen weisen zu Recht darauf hin, dass man nicht naiv sein sollte – sondern besser seinen eigenen Anlagehorizont kritisch hinterfragt und prüft, vor allem, ob man sich der Risiken wirklich bewusst ist – gerade wenn es um Nachrangdarlehen geht, kann man in der Krise den gesamten Anlagebetrag verlieren – man sollte vorher wissen, was das bedeutet.

Ich finde es gut, dass die Verbraucherzentralen zu diesem Thema neutral beraten und  jeder kann sich über die Risiken informieren und sich derer bewusst werden – dann muss man sich auch nicht ganz so doll ägern, falls man wirklich mal etwas verliert. Denn Geld verliert man auch für einen guten Zweck nur dann „gern“, wenn man es einkalkuliert hat (z.B. durch eine Spende).

Vor allem schützt man sich und die ganze Branche, wenn man bewusst investiert. Keiner in der bio-Branche hat etwas davon, wenn man nicht nachdenkt, bevor man sein Geld anlegt – eher leiden alle unter Negativ-Erlebnissen.